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J-Humus-Woche 01.-05.Juni 2019

Eine Woche Fokus für’s globale Gemeinwohl

Wenn Du dies liest, will jemand, dass Du einer von 100 engagierten Menschen wirst, die eine Woche als „Wir“ zusammen leben. Wir wollen uns in Oranienburger Ruinen nachhaltig vernetzen und vielleicht die Welt verändern.

J-Humus-Woche

1. Was ist ein Humus-Festival
2. Was ist bei der J-Humus-Woche anders?
3. Wie kann ich teilnehmen?
4. Und was kann ich mir darunter jetzt vorstellen?
5. Tagesmottos, Himmelsrichtungen und Banden

1.Was ist ein Humus-Festival?

Kurz gesagt ist es ein offenes, möglichst ökologisches Festival-Format, speziell darauf ausgelegt, dass sich die Teilnehmer intensiv kennenlernen.

So entsteht gewöhnlich ein auf 120 Menschen limitiertes, selbstorganisiertes 8-Tage-Festival auf Spendenbasis zur Vernetzung von natur- und ressourcenschonenden Ansätzen, bei dem gemeinsames Träumen, Planen, Handeln, Schaffen, Feiern, Reflektieren, Bündeln und Integrieren die Tage ausmalen. Damit entsteht ein guter Nährboden für öko-sozialen Wandel – eine Art sozialer Humus.

Jeder Mensch kann ein Humus-Festival organisieren und für sich anpassen; alle Pläne und Netzwerke sind offen, jeder Mensch darf mitgestalten – die Grenze zwischen Organisatoren und Teilnehmern verschwindet. Auch deshalb ist jedes Humus-Festival ein wenig anders.

Um die Idee zu erhalten und zu pflegen, gibt es gewisse Kriterien, an die sich ein Humus-Festival halten sollte. Diese Kriterien und noch viel mehr findest du hier:
www.humus-festival.de/veranstalten

2. Was ist bei der J-Humus-Woche anders?

Die Themensetzung. Gesellschaftliche Transformation statt Wildnispädagogik.

Wir widmen unsere Zeit und Aufmerksamkeit 5 Tage lang der J-Vision: Einer Welt, die allen Menschen Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten gibt. Regiert von Menschlichkeit statt Geld.

Von den Humis nutzen wir die grundlegenden Organisationsstrukturen, welche Menschen ein sehr natürliches Kennenlernen und motiviertes Austauschen ermöglicht.

Wir wollen darüber nachdenken, wie Wandel funktionieren kann und Menschen kennenlernen, die sich aktiv und gern bereits projektbezogen damit auseinandersetzen.
Wenn du auch denkst „In unser Gesellschaft geht noch was“ oder dich bereits einsetzt, bist du herzlich eingeladen in der ersten Juniwoche zu uns zu stoßen.

Was für eine Welt willst du?

3. Wie kann ich teilnehmen?

Hast Du Interesse dabei zu sein, dann kontaktiere einfach einen der Bereichshüter (Kontaktdaten unten). Mitwirken vor und auf der J-Humus-Woche ist mehr als erwünscht: Wir verwischen die Grenze zwischen Veranstaltern und Teilnehmern. Je früher Du in die Planung einsteigst, umso mehr kannst Du von dem Event mitnehmen. Du kannst dich mit Zeit, Kontakten und Materialien einbringen, dort wo es dir am besten liegt.

Ruf einfach einen der Hüter an. Durch Foodsharing und unser Jeder-macht-mit-Prinzip (Niemand verdient damit Geld.) kommen wir inklusive Verpflegung und Übernachtung auf einen persönlichen Unkostenbeitrag von unter 50 € pro Person.

Gelände & Infrasturktur – Moe +49 151 28258755
Essen & Getränke – Kowa +49 173 6219044
Durchführung Rahmenprogramm – Maxim +49 176 39083549
Finanzen & Informationsverarbeitung – Joe +49 157 74478148
Übernachtung & Wärme (Stephan)

4. Und was darf ich mir darunter vorstellen?

Es ist eine Art Ferienlager für Erwachsene mit dem Ziel, konventionelle Vernetzungsveranstaltungen (Kongresse etc.) für die Teilnehmer zu ersetzen. Statt an der kurzlebigen Schlange vor der Garderobe oder vor dem Kaffeestand, lernt man sich bei uns auf der ‚Schnippeldisko‘ kennen (Gemüse schneiden), auf der Suche nach Feuerholz oder eben auf oder nach den Diskussionen.

Es gibt ausreichend Freiraum, die Ideen, die dabei aufkommen, gemeinsam weiterzudenken. Der Fokus liegt auf aktiven, produktiven Tätigkeiten, um die Hirne im Modus der Möglichkeiten und des Tuns zu halten. Passive Informationsveranstaltungen werden auf das nötige Minimum beschränkt.

Du weißt zumindest eins: Alle Teilnehmer brennen dafür, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen.

Unsere Garantie: Wir haben die Koryphäen aus unseren Netzwerken zusammengerufen: Es wird genug interessante Aussagen und Menschen geben, zu bzw. mit denen ihr euch unterhalten wollt.

5. Tagesmottos, Himmelsrichtungen und Banden

Die J-Humus-Woche ist darauf ausgerichtet, das Neues und Synergien entstehen können. Das Tagesmotto wird je durch ein, zwei Tagesaktivitäten (Anregungen) widergespiegelt.

Schon vor der Ankunft wird man (ggf. mit Partner) in eine von vier Himmelsrichtungen und eine ca. 8er-Bande eingeteilt. In den Banden schläft man und hält Morgenrunden.
Mit seiner Himmelsrichtung (also etwa einem Viertel des Camps) erledigt man jeden Tag eine essentielle Aufgabe – Essen machen oder Lagerfeuer organisieren.

Das Rahmenprogramm bietet nur das Setting, den Austausch und die Anregung. Es ist sehr klein gehalten und umfasst
+die Morgenrunde in der Bande,
+dreimal am Tag Essenszubereitung durch je eine Himmelsrichtung,
+ein kurzes Camp-Plenum,
+abends Lagerfeuer
und im wesentlichen Open Spaces.

1. Tag – Wege für Wandel

Der erste Tag startet mit drei Vorträgen à 20 Minuten zum Thema „Der einfachste Weg, die Welt zu retten“. In diesem Zuge wird auch die J-Vision noch einmal vorgestellt, um das übergeordnete Thema der Veranstaltung zu betonen.

Platz für Diskussionen, Abends Lagerfeuer und Drum Session.

2. Tag – Luft holen & teilen

Am zweiten Tag trägt man in seinen Banden 2-Minuten-Pitches vor: Gedanken, Projekte, Ideen. Die Interessantesten dürfen vor der Hälfte der Teilnehmer nochmal vortragen.
Nach dem Mittag gibt es einen Open Space für World-Cafés.

3. Tag – Extase

Am dritten Tag wird abends gefeiert.

4. Tag – Was Neues

Am vierten Tag gibt es einen Open Space speziell für neue Ideen und danach eine Fishbowl-Diskussion (Austausch durch Abklopfen).

5. Tag – Wie weiter?