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Die Welt von Morgen – Jetzt. Jemeinsam. Jestalten.

Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und nicht zuletzt um die Bundesrepublik Deutschland und die EU hierzulande wieder als wertvolle, dem Wohlstand aller dienlichen Institutionen wahrnehmbar zu machen, bedarf das – im neo-liberalen Privatisierungswahn durch die Agenda-2010 zu einer Bruchbude zugrunde gerichtete – Gebäude des Sozialstaates einer Grundsanierung, die von Gedanken wahrhafter Solidarität und sozialem Ausgleich getragen wird.

Dies ist notwendig damit unsere Gesellschaft gewappnet ist, um diesen nicht minder dringlichen Krisen zu begegnen. Daher unterstützen wir die Forderungen der Initiative „Generationen-Rettungsschirm“ der Generationen Stiftung, die wichtige erste Schritte in die richtige Richtung darstellen in vollem Umfang.
Unterzeichne jetzt innerhalb von 30 Sekunden die Petition!

Die Hauptforderungen:

  • Keine Wirtschaftshilfen ohne strenge Bedingungen
  • Klimaziele Umsetzen
  • Das Leid an unseren Grenzen beenden #leavenoonebehind
  • Soziale Spaltung Stoppen

Die Gestaltung der Welt nach Corona beginnt heute. Die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen haben dazu beigetragen die Verbreitung des Virus einzudämmen.
Jedoch werden nun anderen Krisenherden humanitärer, sozialer und ökologischer Natur nicht die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet obwohl sie von nicht minderer Bedeutung für uns sind. In manchen Fällen befeuern die getroffenen Corona-Maßnahmen diese sogar noch.

Das Sterben im Mittelmeer nimmt kein Ende – Durch die Schließung von Häfen und das Aussetzen von Rettungsmissionen im Mittelmeerraum oder durch die Schließung der EU-Außengrenzen verschärft sich die humanitäre Krise.
Auch die Klimakrise scheint weitestgehend in Vergessenheit geraten zu sein bzw. in keiner Weise ernst genommen zu werden, wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung Hilfen für Luftfahrtunternehmen und Automobilkonzerne aufbringt, und somit ausgerechnet Antriebstechniken fördert, die fossile Energiequellen benötigen.

Die in der Gesellschaft spürbare Spaltung wird nur vorangetrieben, wenn Menschen die in „systemrelevanten“ (und daher offensichtlich in bedeutsamen) Jobs immer noch unterbezahlt sind und der Mittelstand um sein Bestehen am Markt bangen muss während Großkonzerne unter Rettungsschirme schlüpfen können.

Somit profitieren die Reichen während Löhne und Jobs der Arbeitnehmer wegfallen.
Zugegeben die Bundesregierung hat durch die Soforthilfen auch vielen kleinen Unternehmen und Selbstständigen geholfen. Allerdings relativiert dies nicht die wirtschaftspolitischen Verfehlungen der letzten zwei Jahrzehnte die einen immer härteren Wettbewerb hervorgebracht haben, zu einem immer stärkeren Rückbau der Sozialsysteme geführt und damit für unglaubliche Unsicherheit in der Bevölkerung gesorgt haben. Dies bietet einen optimalen Nährboden, auf dem die existenziellen Ängste und häufig damit einhergehend leider auch rechtes Gedankengut in der Bevölkerung gedeihen können – wie man seit einigen Jahren am Erstarken vieler Parteien der neuen Rechten beobachten kann.

Wir, die J-MeinGut AG unterstützen in vollem Umfang die Forderungen der Initiative „Generationen-Rettungsschirm“!

Die Forderungen des „Generationen-Rettungsschirm“ an die Bundesregierung

Keine Wirtschaftshilfen ohne strenge Bedingungen!

  • Alle Krisenhilfen für Großkonzerne werden an strenge, transparente, soziale und ökologische Bedingungen geknüpft
  • Große Unternehmen werden dazu verpflichtet, Krisenhilfen von künftigen Gewinnen zurückzuzahlen
  • Es werden keine staatlichen Hilfsgelder an Unternehmen ausgezahlt, die gleichzeitig Dividenden an Aktionär*innen ausschütten

Klimaziele Umsetzen

  • Die Bundesregierung bekennt sich erneut zu den Klimazielen und erkennt die Notfallsituation bei der Klimakrise an
  • Die Anstrengungen beim Klimaschutz werden verstärkt
  • Das Klimabudget wird aufgestockt, sodass es mindestens so hoch ist wie die gerade verabschiedeten Wirtschaftshilfen

Das Leid an unseren Grenzen beenden! #leavenoonebehind

  • Die überfüllten Geflüchtetenlager an den europäischen Außengrenzen, insb. das Camp Moria und alle anderen Lager auf griechischen Inseln, werden sofort evakuiert – im Idealfall mit einer europäischen Lösung, wenn nötig im deutschen Alleingang
  • Europäische Asylpolitik wird menschenwürdig gedacht, z.B. durch Abschaffung der Dublin-Verordnung und Schaffung sicherer und legaler Fluchtrouten
  • Es wird ein Plan für die Bekämpfung von Fluchtursachen vorgelegt, z.B. durch ein Ende von Waffenexporten

Soziale Spaltung Stoppen

  • Gegen die fortschreitende soziale Spaltung werden Steuerreformen verabschiedet, die Menschen mit geringen und mittleren Einkommen entlasten und Vermögende stärker in die Verantwortung nehmen
  • Die Vermögenssteuer wird wieder eingeführt, um die ungleiche Besteuerung von Arbeit und Kapital zu beenden
  • Mittels einer einmaligen Vermögensabgabe werden notwendige Gelder zur Krisenbewältigung mobilisiert, ohne die kommenden Generationen zu überlasten

 

Auswertung J-Humus-Woche

Erfahrungsbericht von Maxim Wermke – Berlin 20.6.19.
Die J-Humus-Woche ist vorbei. Sie sollte ein einmaliges Event sein, dass als eine Art Nordung funktioniert: Was können wir effektiv für eine harmonische Welt unternehmen, die allen Menschen Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten gibt, regiert durch Menschlichkeit, Empathie und Reflektion (J-Vision).

50 verschiedenste Akteure die auf ihre eigene Art und weise bereits versuchen die Welt zu verbessern und solche Menschen die etwas beitragen wollen wurden eingeladen, zusammengebracht und was passierte überraschte wahrscheinlich alle – außer vermutlich dem Begründer der Humus-Festivals.
Für mich persönlich ist am zweiten Tag des Rahmenprogramms eine Welt zusammengebrochen. Unsere Humus-Woche bestand zur Hälfte aus Menschen die zuvor am “Lernpfad” teilgenommen haben und so in einer sehr speziellen Konstellation, und nicht so wie vorher vereinbart in dieses Gruppenexperiment geraten sind. Der Frauenanteil glich unseren überhöhten Männeranteil aus, die TeilnehmerInnen hatten zwischen den Events faktisch keine Pause (viele waren daher überfordert), waren anders als alle anderen TeilnehmerInnen nicht klar über das Rahmenprogramm informiert worden und hatten einen gewissen Gruppenzusammenhalt der andere Prozesse schwieriger machte.

Nach,beziehungsweise bei, einem kleinen Plenum vor den geplanten Diskussionsrunden am zweiten Abend gab es eine Rederunde, nach der ich keine Lust mehr hatte irgendwas zu sagen. Aufgeregt über die Situation die für mich unergründlich eskaliert ist, beschloss ich erstmal nichts mehr zu sagen und malte eine schlechte Zeichnung, in der zwei Menschen an einem Mensch mit schwerer Armverletzung vorbei gingen und Nummer 1 sagt: “Schnell lass uns helfen!”. Nummer 2 antwortet: “Ich fühle mich mit meinen Emotionen nicht ernst genommen und würde gerne darüber erstmal reden.”
Verstand ein Teil dieser Menschen nicht, dass es weiterhin ca 40 Millionen Sklaven gibt und all die Probleme die gerade innerhalb unserer Gruppe auftraten, absolute Luxusprobleme sind und es nicht darum gehen sollte, ob jemand mit dem Rahmenprogramm gerade zufrieden ist und sich unter druck gesetzt fühlt mit zu machen (auch wenn es keine Verbote gibt)?  Ich beschloss das Event selbst zu bestreiken und nichts mehr zu organisieren.
Die geplante Diskussions-/Rederunde an der ich als nächstes teilnehmen wollte, hat dann genauso stattgefunden wie ich es eigentlich geplant hatte, ohne das ich dafür noch etwas getan habe – mit mir.  (War auch eine sehr wertvolle Diskussion!)

Am nächsten Tag wurde ich durch “Kowa” geweckt, der fragte ob ich mitkomme einkaufen – ich hab das Geld. Das habe ich getan, mit ihm Zeit verbringen fand ich einen schönen Ausblick. So half ich letztlich doch beim Frühstück machen – wofür unsere ‘Himmelsrichtung’ diesen morgen dran war. Aber ich naschte Schokolade und bezahlte Kaffee und seinen Energydrink – auch wenn er diese bezahlen wollte und wir sie quasi nicht hätten bezahlen dürfen. Aber ich war ja auch im Streik – schließlich schien sich ja ‘niemand’ an die vorherigen Vereinbarungen halten zu wollen/ müssen.

Nach dem Frühstück führte ich ein sehr intensives Gespräch mit “Noa” über Illusionen von Wegen für Wandel, Entfremdung und Gruppenorganisation ohne Hierarchie. Irgendwann stellte ich fest, dass ich voll im Plan des Rahmenprogramms war. Die Tagesmottos für diesen Tag waren: “Fokus, Pause, Zusammenkommen & Feiern”. Fokussierte Gespräche hatte ich. Pause auch, aber vor allem heißt das Motto (bzw “Schild”) gar nicht Pause, sondern “Pause / Streik”. Da man schlecht im Rahmenprogramm planen kann das Rahmenprogramm zu bestreiken, wurde das Motto lediglich nicht so genannt… Als ich feststellte wie stark ich im eigentlichen Plan nach der 8-Schilde-Pädagogik auf Kurs war, fasste ich neue Motivation. Das “Feiern” am Abend gab mir Inspiration und ich fand Antworten auf Fragen, für die ich die Humus-Woche initiiert hatte, aus mir vorher unbekannten Richtungen. Aber das war auch eine der Hauptmotivation der J-Humus-Woche:
Die Macht des Unbekannten entfalten.

Und so lernte ich, warum in Gruppen viele Menschen sich an Diskussionen nicht beteiligen, die Bedeutung der emotionalen Ebene und wie schwer es eigentlich ist, selbst Menschen die das gleiche Ziel haben auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen. Ich lernte den Wert von langsamen Lösungen, die die Menschen nicht spalten, sondern vereinen, in Eigenverantwortung und Organisation bringen, die Inspirieren, fördern und fordern. Und ich lernte anhand des Extrembeispiels ‚Bernhard‘, der das Gelände verwaltet, wie auch ich mit meiner zu dominanten Art meinem eigenem Projekt teilweise im Weg stand.
Ich war auf der Suche nach etwas, das einem großen Masterplan nahe kommt und fand meinen persönlichen Masterplan in dem, was ich vorher teilweise schon wusste.

Und auch die Bedeutung von Visionen und (gemeinsamen) Träumen wurde mir nochmal bewusst: Auch wenn wir gewisse Ziele/ Visionen nicht in unser Lebzeit erreichen können, so geben sie uns doch eine Richtung und Priorisierung, lassen uns wichtige Dinge nicht vergessen und sorgen so für eine wirklich positive Entwicklung. 

Lasst uns gemeinsam von einer Zukunft träumen, so perfekt, wie wir sie uns vorstellen können. Lasst uns dann zurück kommen ins jetzt und auf auf dem Weg gemeinsame Schnittpunkte finden. Lasst uns noch einmal an die Zukunft denken: Wie soll dein, unser Leben in drei Jahren aussehen? Beachte, dass man seine Möglichkeiten in einem Dreijahreszeitraum meist unterschätzt. 

Wenn wir die Zukunft nicht planen/träumen, dann werden die Menschen unsere Zukunft gestalten, die genau das tun. Und einem seid Euch gewiss: Die Konzerne, Kapitalinhaber und dessen leitende Angestellte tun genau das!
Doch wir lassen unsere Welt nicht von Konzernen gestalten!

J-Humus-Woche 01.-05.Juni 2019

Eine Woche Fokus für’s globale Gemeinwohl


Wir wollen gemeinsam diskutieren und planen, wie wir (schneller) einer Welt näher kommen, die allen Menschen Existenzsicherheit & Entfaltungsmöglichkeiten bietet. (J-Vision)
Dafür wollen wir eine Woche in Oranienburger Ruinen
als „Wir“ zusammen leben, uns nachhaltig vernetzen und vielleicht die Welt verändern.

J-Humus-Woche

1. Was ist ein Humus-Festival
2. Was ist bei der J-Humus-Woche anders?
3. Wie kann ich teilnehmen?
4. Und was kann ich mir darunter jetzt vorstellen?
5. Tagesmottos, Himmelsrichtungen und Banden
6. (Keine) Zwänge & Verbote, Erwartungen, Strom, Kinder
7. Wer ist bisher dabei?

1.Was ist ein Humus-Festival?

Kurz gesagt ist es ein offenes, möglichst ökologisches Festival-Format, speziell darauf ausgelegt, dass sich die Teilnehmer intensiv kennenlernen.

So entsteht gewöhnlich ein auf 120 Menschen limitiertes, selbstorganisiertes 8-Tage-Festival auf Spendenbasis zur Vernetzung von natur- und ressourcenschonenden Ansätzen, bei dem gemeinsames Träumen, Planen, Handeln, Schaffen, Feiern, Reflektieren, Bündeln und Integrieren die Tage ausmalen. Damit entsteht ein guter Nährboden für öko-sozialen Wandel – eine Art sozialer Humus.

Jeder Mensch kann ein Humus-Festival organisieren und für sich anpassen; alle Pläne und Netzwerke sind offen, jeder Mensch darf mitgestalten – die Grenze zwischen Organisatoren und Teilnehmern verschwindet. Auch deshalb ist jedes Humus-Festival ein wenig anders.

Um die Idee zu erhalten und zu pflegen, gibt es gewisse Kriterien, an die sich ein Humus-Festival halten sollte. Diese Kriterien und noch viel mehr findest du hier:
www.humus-festival.de/veranstalten

2. Was ist bei der J-Humus-Woche anders?

Die Themensetzung. Gesellschaftliche Transformation statt Wildnispädagogik.

Wir widmen unsere Zeit und Aufmerksamkeit 5 Tage lang der J-Vision: Einer Welt, die allen Menschen Sicherheit und Entfaltungsmöglichkeiten gibt. Regiert von Menschlichkeit statt Geld.

Von den Humis nutzen wir die grundlegenden Organisationsstrukturen, welche Menschen ein sehr natürliches Kennenlernen und motiviertes Austauschen ermöglicht.

Wir wollen darüber nachdenken, wie Wandel funktionieren kann und Menschen kennenlernen, die sich aktiv und gern bereits projektbezogen damit auseinandersetzen.
Wenn du auch denkst „In unser Gesellschaft geht noch was“ oder dich bereits einsetzt, bist du herzlich eingeladen in der ersten Juniwoche zu uns zu stoßen.

Was für eine Welt willst du?

3. Wie kann ich teilnehmen?

Hast Du Interesse dabei zu sein, dann kontaktiere einfach einen der Bereichshüter (Kontaktdaten unten). Mitwirken vor und auf der J-Humus-Woche ist mehr als erwünscht: Wir verwischen die Grenze zwischen Veranstaltern und Teilnehmern. Je früher Du in die Planung einsteigst, umso mehr kannst Du von dem Event mitnehmen. Du kannst dich mit Zeit, Kontakten und Materialien einbringen, dort wo es dir am besten liegt.

Ruf einfach einen der Hüter an. Durch Foodsharing und unser Jeder-macht-mit-Prinzip (Niemand verdient damit Geld) kommen wir inklusive Verpflegung und Übernachtung auf einen persönlichen Unkostenbeitrag von maximal 50 € pro Person.

Gelände & Infrasturktur – Moe +49 151 28258755
Essen & Getränke – Kowa +49 173 6219044
Durchführung Rahmenprogramm – Maxim +49 176 39083549
Finanzen & Informationsverarbeitung – Joe +49 157 74478148
Übernachtung & Wärme (Stephan)

4. Und was darf ich mir darunter vorstellen?

Es ist eine Art Ferienlager für Erwachsene mit dem Ziel, konventionelle Vernetzungsveranstaltungen (Kongresse etc.) für die Teilnehmer zu ersetzen. Statt an der kurzlebigen Schlange vor der Garderobe oder vor dem Kaffeestand, lernt man sich bei uns auf der ‚Schnippeldisko‘ kennen (Gemüse schneiden), auf der Suche nach Feuerholz oder eben auf oder nach den Diskussionen.

Es gibt ausreichend Freiraum, die Ideen, die dabei aufkommen, gemeinsam weiterzudenken. Der Fokus liegt auf aktiven, produktiven Tätigkeiten, um die Hirne im Modus der Möglichkeiten und des Tuns zu halten. Passive Informationsveranstaltungen werden auf das nötige Minimum beschränkt.

Du weißt zumindest eins: Alle Teilnehmer brennen dafür, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen.

Unsere Garantie: Wir haben die Koryphäen aus unseren Netzwerken zusammengerufen: Es wird genug interessante Aussagen und Menschen geben, zu bzw. mit denen ihr euch unterhalten wollt.

5. Tagesmottos, Himmelsrichtungen und Banden

Die J-Humus-Woche ist darauf ausgerichtet, das Neues und Synergien entstehen können. Das Tagesmotto wird je durch ein, zwei Tagesaktivitäten (Anregungen) widergespiegelt. Die Tage sind dabei nach dem 8-Schilde-Modell konzipiert. Den vollen Effekt erlebt ihr, wenn ihr auch einen Tag früher kommt & später abreist.

Die acht „Schilde“: Von den ‚Humis‘ erprobte Cyclen-Pädagogik .
Rahmenprogramm als Tabelle: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1hXaMPMosuja_lXqbbntCJH0gQts9LYI7ngan83mCWjE/edit#gid=0

Schon vor der Ankunft wird man (ggf. mit Partner) in eine von vier Himmelsrichtungen und eine ca. 8er-Bande eingeteilt. In den Banden schläft man und hält Morgenrunden.
Mit seiner Himmelsrichtung (also etwa einem Viertel des Camps) erledigt man jeden Tag eine essentielle Aufgabe – Essen machen oder Lagerfeuer organisieren.

Das Rahmenprogramm bietet nur das Setting, den Austausch und die Anregung. Es ist sehr klein gehalten und umfasst
+die Morgenrunde in der Bande,
+dreimal am Tag Essenszubereitung durch je eine Himmelsrichtung,
+ein kurzes Camp-Plenum,
+abends Lagerfeuer
und im wesentlichen Open Spaces.

1. Tag – Anfang & Inspiration

Der erste Tag startet mit drei Vorträgen à 20 Minuten zum Thema „Der einfachste Weg, die Welt zu retten“. Die theoretische Darstellung, das Wandel möglich ist, soll den Einstieg geben, Inspirieren und Diskussionen entfachen.
Über weitere schriftliche Einreichungen dazu freuen wir uns auch vorher!

2. Tag – Inspiration & Orientierung

Am zweiten Tag trägt man in seinen Banden 2-Minuten-Pitches vor: Gedanken, Projekte, Ideen. Die Interessantesten dürfen vor der Hälfte der Teilnehmer nochmal vortragen.
Nach dem Mittag gibt es einen Open Space für World-Cafés.

3. Tag – Fokus, Pause, Zusammenkommen & Feiern

Der dritte Tag dient dem Vertiefen von Gesprächen und Diskussionen.
Nach einem Streik (unproduktiv Schweigen) wird abends an einer Feuerraupe in großer Runde Zeit genossen.

Wie bringt man 120 Leute an ein Feuer? Scheinbar so!
Das Konzept

4. Tag – Bündeln

Am vierten Tag gibt es einen Open Space speziell für neue Ideen und danach eine Fishbowl-Diskussion. (Diskutanten werden durch Abklopfen getauscht).

5. Tag – Reflektion & Ausblick

Was haben wir geschafft? Was nicht? Wie geht es weiter?
Bevor die Ersten abreisen, wollen wir gemeinsam reflektieren.

Nimmt dir gern noch den ganzen Tag Zeit.
Gerade für Ausblicke, Pläne und verpasste Gespräche wird sich dies lohnen.
Im optimal Fall bleibt für Dich der 6. Tag als reiner Abreisetag, genau wie der 0. Tag als reiner Anreisetag.
Unsere Mindesterwartung ist Anreise bis Samstag Mittag (1.6.) und Abreise ab Nachmittag des fünften Tages.
Die vollen sieben Tage geben einem das vollständigste Erlebnis.

6. (Keine) Zwänge & Verbote, Erwartungen, Strom, Kinder

Uns geht es auch darum gemeinsam Spaß zu haben. Doch vor allem geht es uns um gemeinsamen Fokus. Fokus sorgt für Produktivität, Genuss und das gute Gefühl, seine Zeit sinnvoll verbracht zu haben.

Es gibt auf einem Humus-Festival keine Zwänge & Verbote. Auch bei uns nicht. Dennoch erwarten wir, dass ihr am Rahmenprogramm teilnehmt, euch also einbringt. Wer dies von vorneherein nicht vor hat, sollte motivierten Leuten den Vortritt lassen.

A propos Verbote: Wir möchten, dass alle eine gute Zeit verbringen und uns auf gesellschaftliche Transformation fokussieren. Bei manchen Menschen führen bewusstseinsverändernde Substanzen im richtigen Moment zu einer Steigerung der Produktivität, manche sind diesbezüglich eher skeptisch.
Unser Motto: Macht was ihr nicht lassen könnt, aber verleitet andere nicht dazu. Öffentlicher Drogenkonsum ist unerwünscht, zumindest solange es hell ist und Programm stattfindet. Dies gilt für Bier, Joints, Zigaretten und anderes.
Auch bei Kaffee sind wir sehr gespalten. Wer Kaffee trinken möchte, kümmert sich bitte selbst darum.
Verpflegung mit Essen und zucker-sowie alkoholfreien Getränken wird gemeinschaftlich organisiert.


Für alle Befindlichkeiten, sei es zum Rahmenprogramm, Essens- & Getränkewünsche, Übernachtungs- und Privatsphäre, sprecht mit uns. Vieles ist bereits berücksichtigt, nicht alles lässt sich niederschreiben, einiges lässt sich umsetzen. Teilnehmen heißt bei uns eben auch mitgestalten!

Es wird vor Ort Strom geben, jedoch wird dieser nicht strukturell für alle zur Verfügung gestellt. Wer Strom unbedingt braucht, wird welchen bekommen, jedoch wünschen wir uns, dass auf elektrische Hilfsmittel soweit es geht verzichtet wird.

Das Event wird, insbesondere durch Kinderbetreuung, familienfreundlich gestaltet.

7. Wer ist bisher dabei?

Die Gründer &/ Vorstände sowie Verantwortliche von
einem erfolgreichen politischen Sportverein , Monetative e.V., Fairmondo e.G., Jemeingut AG, Deutschlands Geologen Verein, Open Source Ecology Germany e.V., Resist to exist Festival, Pax Terra Festival, Studenten Café Erdreich, Jayvolution Berlin e.V., sowie Aktiven aus Gemeinwohl Ökonomie Demokratie in Bewegung, Politik von unten, Free Software Foundation Europe, NSU Auflösen, Foodsharing Hamburg, faircoop, Foodsharing Berlin, den Pfadfindern, Wohnprojekte und Demo-Organisationen . Weiterhin wahrscheinlich: Fridays for future, Telecommons, Rebel City Berlin.
Sowie ca. 20 Leute aus verschiedensten Kreisen die Aktiv helfen wollen und ca. 20 „Humis“/ Lernpfadteilnehmer.

Projekt „WahlLos“

Entstehung

Nach der Gründung der J-MeinGut AG 2016-2017 haben wir bei der Promotion und im allgemeinen Austausch viel über Entscheidungsfindung geredet. Es wurde über Eigentum, dessen Verteilung und aktuelle sowie mögliche Gestaltungsformen informiert. Ganz besonders jedoch wurde über die Wechselwirkung von Eigentum und Politik diskutiert und wie man daran etwas ändern könnte.
Das provokative Projekt „J-AG“, das aus einer Aktiengesellschaft Gemeingut machen will, hat zum Einen gezeigt, wie vereint die Menschen bei der Kritik der aktuellen Eigentumsverteilung sind, aber vor allem auch, dass in Deutschland ein mangelndes Verständnis zur Geschichte der Demokratie herrscht und aktuell gar Politiksysteme mit gelosten Repräsentanten zumeist außerhalb der Vorstellungskraft der meisten Menschen liegen.

Das WahlLos-Projekt soll daher Aufklärungs- und Forschungsarbeit für die Urform der Demokratie leisten: Repräsentantenwahl per Los. Das Lossystem war von der Demokratie nicht weg denkbar, bis mit der französischen Revolution das Wahlsystem staatlich eingeführt wurde, sodass die Gestalter der neuen Demokratie die Macht gleich behalten konnten.
Wenn sich 100 Leute für das Hauptprojekt der WahlLos-Idee eingetragen haben, werden wir einen eigenen Verein dafür gründen. Dann werden wir folgende These auf den Prüfstand stellen:

These: Geloste Repräsentanten sind der Schlüssel um bei der Bundespolitik argumentbasierte Entscheidungen zu etablieren

In kleinen Gemeinden ist direkte Demokratie noch sehr effektiv, doch die Anzahl von Entscheidungen und deren Komplexität auf Bundesebene lassen Probleme, für deren Lösung eine intensive Auseinandersetzung nötig ist, entstehen. Sowohl „Ja-Nein“-Entscheidungen als auch die Informationsressourcen der Entscheider kommen an Ihre Grenzen. Für gute Entscheidungen wird eine kleinere Zahl von Menschen benötigt, die sich intensiv mit einem Thema beschäftigen können und dafür auch Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen: Repräsentanten. Dafür müssen wir jedoch nicht abstimmen, wer das sein soll. Eine unvoreingenommene Lösung zu finden – von der man selbst nicht unbedingt profitiert – ist eine Bürde, die man per Abstimmung gar nicht fair vergeben kann. Wahrscheinlich sind solche Abstimmungen nicht nur ein aufwendiger, sondern auch ein schlechter Weg für gute Repräsentation.
Auf Grund zahlreicher Forschungen, Überlegungen und Workshops vermuten wir, dass ein geloster Bürgerkonvent die erste gute Alternative zur Volksabstimmung ist und sich auf Bundesebene auch die Repräsentantenwahl gut mit dem Los ergänzen lässt.

Doch vermuten ist uns nicht genug. Passend zur Anleitung für Wandel schaffen wir daher Praxiserfahrung, Reichweite, effektive Wege für Engagement und ein Besonderes Event, mit dem wir auf mehreren Ebenen einer Welt, regiert durch Menschlichkeit statt Geld, ein großes Stück näher kommen.

1000 Commitments machen Wandel möglich. /“Wenn sich 1000 Leute finden, die bereit sind für folgendes 50€ zu spenden, würdest du es dann auch tun ?“

Wenn sich 1000 Leute selbst verpflichten („committen“), für etwas Größeres gemeinsam einzustehen, dann können geniale Sachen entstehen. Während der WahlLos e. V. auf Events und online regelmäßige Lose in eigenständigen Losrunden „verkaufen“ soll, ist das aktuelle Hauptprojektziel folgendes:
Wir wollen 1100 Selbstverpflichtungen zu Spenden in Höhe von 50 € sammeln und aus allen Spendern  48 Repräsentanten auslosen, die über die Verwendung der so verfügbaren 50.000 € entscheiden. Die Anzahl der Unterstützer und die beeindruckende Summe machen das Event sehr medienwirksam, aber zugleich erreichbar, wirksam einsetzbar und doch nicht pompös.
Vereinfacht gesagt, brauchen wir 1.000 Leute, um über 50.000 € zu entscheiden. Doch zur ordentlichen Umsetzung/ Finanzierung werden entweder Fördergelder oder 100 extra Beiträge über 50 € benötigt. (5000 € sind für die Eventumsetzung vorgesehen. Zum Einen werden Räume und professionelle Moderation benötigt; zum Anderen soll Verpflegung finanziert werden, damit die TeilnehmerInnen sich auf die Diskussion konzentrieren können. Um finanziell schlechter gestellten auch eine faire Mitmachmöglichkeit zu geben, sollen mindestens Fahrtkosten und bei Bedarf auch eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden können.)

Mit diesem und kleineren Events wollen wir herausfinden, ab welcher Gruppengröße Menschen sich repräsentiert fühlen und wie angemessen diese Erwartungen an Repräsentationszahlen sind. Kurz gesagt wollen wir also herausfinden, wie die Zufriedenheit der Ergebnisse mit den Erwartungen korreliert.
Weiterhin wollen wir Moderationsformen testen und ganz besonders die Repräsentatenwahl per Los erlebbar machen und so die gut erforschte Theorie in deutscher Praxis testen. Ein schöner Nebeneffekt: als gemeinnütziger Verein werden wir steuerlich gefördert Spenden für durchdachte Zwecke sammeln, da sich für die Entscheidung, was mit den Geldern der Losrunden passiert, intensiv von gelosten Spendern auseinander gesetzt wird. Somit können wir diese steuerlichen Förderungen auch Projekten ermöglichen, die nicht vom Staat als gemeinnützig eingestuft sind.

Auch und gerade wenn du keine Politik machen willst, freuen wir uns deshalb, wenn du jetzt semi-verbindlich Interesse bekundest und oder dein Commitment abgibst:

–>Jetzt mit 2 Minuten das Projekt ermöglichen<—

FAQ zum Losen

„Können wahllos gewählte Menschen besser Politik machen als mit Abstimmung gewählte Politiker?“

Es stellt sich heraus: ja! Zum Einen sind sie deutlich freier von externen Einflüssen und zum Anderen haben sie im Schnitt Eigenschaften, die sie zu repräsentativeren, menschlicheren Lösungen führen.

1. Unabhängig von der Person, die gewählt wird, funktioniert Lobbybeinflussung sowie die Logik der Kompromisskette eines Politikers vor allem über Wiederwahl. Die öffentliche Meinung oder aber die Parteimeinung zu den Vorschlägen und Abstimmungen eines Politikers sorgen dafür, dass er oft nicht nach seinem Gewissen abstimmen kann. Wer sich Gedanken darüber macht, wie seine Entscheidung seine mögliche Wiederwahl (und damit auch sein Potential Gutes zu tun) beeinflusst, ist nicht frei im Denken und Handeln.

2. Welche drei Eigenschaften hast du, die als Politiker zu guten Entscheidungen beitragen würden?

Schaut man sich an, welche Eigenschaften einer sinnvollen Entscheidungsfindung zuträglich sind und ob diese Eigenschaften dabei helfen Politiker zu werden, dann stellt man fest, dass  das Verhältnis unausgewogen ist. Allein, dass Menschen sich zur Wahl stellen müssen, sortiert viele Menschen aus, die wertvolle Beiträge im Politikprozess leisten würden. Wird Ihnen jedoch per Los das Amt angeboten, nehmen sie es üblicherweise an.

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„Sind die dafür qualifiziert?“

Was für eine Qualifikation oder Ausbildung benötigt ein Politiker? Es gibt in Deutschland keine Ausbildung, um Politiker zu werden und nur ein kleiner Teil von Bundestagsabgeordneten besteht aus tatsächlichen Experten in einem Gebiet. Der Politikprozess funktioniert auch aktuell hauptsächlich über die Anhörung und Evaluierung von Expertenmeinungen sowie Diskussionen dazu. Experten direkt Macht zu geben, ist nicht allzu schlau. Zum Einen stellt sich die Frage, wer die Experten nach welchen Kriterien auswählt und zum Anderen entstehen dabei einseitige Betrachtungen und Plutokratie wird schnell Oligarchie.

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„Dann kommen doch Dumpfbacken an die Macht!?“

Jegliches Amt im Politikprozess, sei es als Abgeordneter oder „nur“ als Teilnehmer eines Volkskonvents, kommt mit einer Verantwortung, die man bei der Annahme des Amtes auch spürt. Wer sich dazu nicht geeignet sieht, lehnt diese ab. Wenn nun Menschen eine Meinung haben, die man selbst nicht nachvollziehen kann, macht es diese Meinungen noch nicht schlecht und vor allem heißt es nicht, dass sie nicht diskutiert werden sollten. Bei einem Blick auf die Sitze im Bundestag würde wohl kaum jemand sagen, dass die Quote aktuell gut ist.

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"Und wenn dann zufällig unrepräsentative Quoten geschaffen werden?"

Das Thema Repräsentantenwahl per Los ist gut erforscht und Umsetzungen enthalten üblicherweise Quotenregeln für Geschlecht, Alter und Regionen, sodass keine Überrepräsentation geschehen kann. Des Weiteren erhöht die Zahl der gelosten Vertreter die Wahrscheinlichkeit auf eine ausgewogene Verteilung und schafft bereits bei überraschend wenig VertreterInnen ein sinnvolles Abbild der Bevölkerung. Bereits 100-400 Menschen sind ausreichend für leicht annehmbare Quoten.(5-10 % Fehlervarianz = Über/Unterrepresäntation)

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„Würde dann nicht Chaos ausbrechen?“

Unser Plan ist es nicht, alle Politiker durch per Los gewählte Bürger auszutauschen. Wir sind uns lediglich bewusst, was für ein Potential dieses Thema hat. Ein politisches Ziel für 2025 könnte es durchaus sein, die Hälfte der VolksvertrerInnen zu losen. Doch das wäre ein großer Schritt und wir wollen weder überstürzten Wandel noch fixe Konzepte von Politikmethoden umsetzen.
Wir wollen Alternativen erforschen und testen. Weiterhin sollten mit den Mitteln der Regierung Entscheidungsprozesse auf allen Ebenen unterstützen werden, die unabhängig vom Machterhalt der Entscheider sind.

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Schwarmmanöver miterleben!

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Am 5.5. lassen wir es richtig krachen. Das J-Kollektiv hat 4 Party-Kollektive vereint um ein unvergessliches Erlebnis zu erschaffen.

Das ganze wird eine Soli-Party anlässlich der Klage vom letzten J-tränk Abfüller – um die Gerichtskosten zu decken.
Geile Musik, geiler Sound, geiles Licht, gute Preise, schöne Menschen.

Lasst uns jemeinsam erleben was passiert, wenn viele tolle Menschen sich organisieren und zusammen kommen machen!

Ein paar Eckpunkte:
+function 1 sound (Mainfloor)
+abgefahrenes Licht (3 Lichtspezis)
+geile DJS
+faire Preise (2€ für Jetränk und Jesöff; 3€ fürs Blum Fassbier vom Spent kollektiv; 10€ Eintritt INKLUSIVE Verzehrmarke Wert ~2,50)
+wunderschönes Festivalbändchen als Erinnerung
+chill Floor
+gute Verkehrsanbindung auch nachts
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Jayvolution Berlin e.V.

Februar News

  1. J-Spot
  2. Update zum sozialen Kühlschrank
  3. Wir werden verklagt
  4. Spieletreffen im Februar

 

1. J-Spot

Seit geraumer Zeit ist es einer unserer Träume, einen gemeinsamen Ort zum Vernetzen, Zocken und Chillen zu schaffen.
Durch einen glücklichen Zufall haben wir erstmalig bis Ende Februar die Chance, diesen Traum unseres „J-Spot“ erstmalig zu verwirklichen. Kommt uns gerne besuchen.

Wann: jeden Mittwoch, 16-21 Uhr
Wo: Müllerstraße 55, 13349 Berlin (im „Voodoo55″).

 

2. Update zum sozialen Kühlschrank

Dank eines freundlichen Paten steht seit September der Pilotkühlschrank im Friedrichshain.

In 2018 wollen wir mehr Platz für soziale Getränke schaffen und 19 weitere Kühlschränke aufstellen. Dafür brauchen wir deine Hilfe!

Das Konzept des Kühlschrank-Paten:

Du schlägst uns einen Ort vor, gibst der J-MeinGut AG einen 1000€ Kleinkredit und bekommst 2% Zinsen. Wir stellen dort einen Kühlschrank auf und klären mit den Inhabern, was für Getränke in diesen Kühlschrank sollen. Da du öfter am Ort bist oder jemanden dafür kennst, müssen wir nicht regelmäßig kontrollieren, ob sich Produkte, entgegen der Absprache, eingeschlichen haben. (mehr dazu)

3. Wir werden verklagt

Wir werden seit 2016 verklagt: Auf über 40.000€!

In 2014 gab es diverse Produktionsprobleme bei unserem Abfüller in Chemnitz. Zunächst hatten wir unerwartete Ausfälle, dann sogar Gärungen im J-tränk. Trotz ursprünglich anderen Vereinbarungen meint der damalige Abfüller, dass wir alles bezahlen müssen, was er je für uns gemacht hat. Selbst das Entsorgen von schlechter Ware.

Damit sind wir absolut nicht einverstanden. Maxim, unser Geschäftsführer, sagt dazu: „Aus meiner Sicht ist mittlerweile klar, dass das Brauhaus Hartmannsdorf in zwei Punkten von unserem Rezept abgewichen ist und dies zu den Produktproblemen geführt hat.
Ich bin überzeugt: Wenn überhaupt, dann schuldet das Brauhaus uns Geld. Wir sind immer auf Einigungen bestrebt, die für alle akzeptabel sind. In der Schule hab ich jedoch schon gelernt: ‚Stand up to the bullies!’“
Aufgrund dreier Verschiebungen hat der Gerichtstermin immer noch nicht stattgefunden, aber unsere Schadensersatzforderungen wären großteilig jetzt verjährt. Da wir uns höchst unfair behandelt fühlen, haben wir nun eine Gegenklage eingereicht.
Wir hatten als Kollektiv in 2014 und 2015 extrem zu kämpfen und leiden immer noch unter den Konsequenzen der Produktfehler und sogar einer unabgesprochenen, kurzfristigen Produktionsabsage.
Daher belaufen sich unsere substituierten Forderungen auf 32.000€ Schadensersatz.
Wenn wir gewinnen, würden wir das Geld kollektiv für unsere Ziele nutzen. Unser Ziel: Die Förderung der Wertschätzung sozialer Beziehungen und des Denkens. Dafür ist unsere Mission Projektentwicklung & soziales Marketing. Wenn wir jedoch verlieren, sollten nicht die Leute leiden, die uns mit sehr günstigen Krediten helfen. (Nur 2,5%Zinsen!)
Um die Anwaltskosten von insgesamt 5000€ zu stemmen, läuft im Februar ein Crowdfunding über Startnext. Im Optimal-Fall erreichen wir gleich unser zweites Funding-Ziel in Höhe von 10.000€. Dann wäre das J-Kollektiv (die Jayvolution UG) schuldenfrei.
Aktuell haben wir noch einen Privatkredit, der hauptsächlich für unser Lierferauto nötig ist.

Bitte helft uns, beim Kampf um unser Überleben und für Gerichtigkeit! Jegliche Form des Weiterleitens der kommenden Kampagne, egal ob digital oder mündlich, ist für uns extrem wertvoll. Nur durch euch ist das Projekt möglich geworden, vergrößert sich und nimmt immer mehr Form an. Wir sind euch in jedem Fall sehr dankbar!​
Wenn wir den Gerichtsprozess gewinnen, bekommen wir sogar die Anwaltskosten zurück und veranstalten dann für alle Helfer eine dicke, kostenfreie Party!

Wenn euch die Prozessdetails interessieren, lest gern die aktuelle Klageschrift.

https://jayvolution-ev.de/wp-content/uploads/2018/02/Widerklage-Jayvolution-UG-ohne-pers-D.pdf

4. Spieletreffen im Februar

08.02. Donnerstag
Wann: 20:30 Uhr
Wo: Backstage Orwohaus
(Raucherkneipe! J-tränk 3 zum Preis von 2)

14.02. Mittwoch
Wann: 16-21(+) Uhr
Wo: J-Spot – Müllerstraße 55 (Voodoo 55)

20.2. Dienstag
Wann: 20 Uhr
Wo: Interface Bar
(Rauchfrei)

Denken fördern

Selbstorganisation und -motivation sind wichtig! Lieb zu sich selbst sein – Pausen und Produktivität genießen. Dabei helfen aktive Meditationen. Die wohl effizienteste davon ist der 5-Minuten-Journal.

Der Tipp ist nach dem Aufwachen erstmal drei Minuten den Journal zu befüllen und optional danach den Tagesplaner auszufüllen. Entweder mit to-dos oder mit Terminen oder beides. Nehmt euch nicht zu viel vor. Plant Freizeit. Abends füllt ihr das Ende des Journals aus -2 Minuten.

Individualisiert die to dos entsprechend eurer eigenen Projekte. Probiert euch aus. Setzt euch eine 21 Tageschallange: 21 Tage dieses Ding ausfüllen. Überwältigungs- und Erfolgsgarantie!
Sendet gern Feedback und Fragen an: newsletter at j-ev.de oder per Facebook.

Die Vorlage:
Entweder als google docs oder
excel Datei: 

Mini-Bedienungsanleitung
Gerade für meditationsunerfahrene Menschen können die Fragen anfangs eher schwer sein, statt eine wundervolle Herausforderung.
1. Dankbarkeit:
Schreibe mindestens drei Sachen auf, für die du dankbar bist. Umso spontaner, desto besser. Wenn dir keine drei Sachen einfallen, schreibe 20. 20? Ja, es geht darum, dass es auch ganz viele Kleinigkeiten jibt, für die man dankbar sein sollte. Jeder Mensch fällt vieles ein! Einen sicheren Rückzugsort (Wohnung)? Musik? Schlaf? Fließend Wasser? Ausreichend Essen? Ein Moment in kürzlicher Vergangenheit? Wenn man erstmal anfängt, fällt einem vieles ein und es wird Tag für Tag leichter.

2. Ein wundervoller / großartiger Tag
Schreibe nicht Sachen auf, die notwendig für einen tollen Tag sind, sondern Dinge, die an sich schon den Tag wundervoll machen würden. z.B. etwas um einen Augenblick wirklich zu genießen. Oder etwas das du wirklich genießen würdest / gebrauchen kannst.
Vielleicht eine Massage? Einen guten / alten Freund anrufen? Den Sonnuntergang ansehen? Jemand neues kennenlernen? Ein unerwartetes Lächeln geschenkt bekommen oder jemand zum Lächeln bringen? Eine Mahlzeit wirklich genießen? Ein Bad nehmen? Entspannt einschlafen? Sport machen…

3. Positive Bestätigung
Über jeden Menschen kann man positive Dinge sagen! Sei ehrlich und optimistisch mit dir selbst.
Auch Eigenschaften die nur schwach ausgeprägt sind oder Prozesse kann man hier aufschreiben.
Ich bin lieb; hilfsbereit; dankbar; fleißig; dabei meine schlechten Gewohnheiten abzulegen; immer selbstsicherer werdend; in der Lage nach Hilfe zu fragen …

Fragen für Monats- und Jahresplanungen:
Was sind meine Wunscherlebnisse?      

Wo will ich wachsen?        

Wie will ich zurück geben?

November Newsletter

Lest über die kommenden und aktuellen Entwicklung
von unserem Gesamtprojekt!

1. Projektideen Jesöff: „Sterni“ & „Eins noch”
2. Strukturelle Entwicklungen der J-MeinGut AG
   a. Erste Hauptversammlung
b. Entwicklung “Teams”
3. Aktuelles
   a. 1. Gemeinwohl-Kühlschrank
b. Erklärvideo zur J-MeinGut AG
c. Suche nach Kooperationspartnern – Aufmerksamkeit durch
Getränke
d. Turnierbericht
4. Events im November

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